Wichtige Informationen zur Besenreiserverödung
Besenreiser können verödet werden, wenn zuvor eine relevante Venenschwäche als Ursache ausgeschlossen wurde.
Vor der Behandlung wichtig
Für eine Besenreiserverödung benötigen Sie zwingend medizinische Kompressionsstrümpfe der Kompressionsklasse 2 (K2). Ohne anschließende Kompression ist eine Verödungsbehandlung nicht sinnvoll und wird daher nicht durchgeführt.
- Besenreiser nur am Unterschenkel: Kniestrümpfe Kl 2
- Besenreiser bis zum Oberschenkel: Oberschenkelstrümpfe Kl 2 oder Kompressionsstrumpfhose Kl 2, Rundstrick ausreichend
Die Kompressionsstrümpfe können Sie sich gegebenenfalls vorab über Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt verordnen lassen.
Wenn bereits eine Venendiagnostik erfolgt ist
Wurde bereits durch eine entsprechende Venendiagnostik eine relevante Venenschwäche ausgeschlossen, ist ein zusätzlicher Beratungstermin zum vorherigen „Anschauen“ der Besenreiser in der Regel nicht erforderlich. Falls Sie dennoch einen separaten Beratungstermin wünschen, wird dieser nach GOÄ berechnet und kann nicht mit den Kosten einer späteren Verödungsbehandlung verrechnet werden.
Ein Termin zum erstmaligen Anschauen der Besenreiser mit anschließender sofortiger Verödung im selben Termin ist nicht möglich.
Wenn noch keine Venendiagnostik erfolgt ist
Dann empfehlen wir zunächst eine Ultraschalluntersuchung der Venen, um eine tieferliegende Venenschwäche als Ursache der Besenreiser auszuschließen. Diese Untersuchung wird nach GOÄ abgerechnet und kostet je nach Untersuchungsumfang etwa 200–250 Euro.
Kosten der Besenreiserverödung
Ein pauschaler Preis kann vorab leider nicht genannt werden. Die Kosten richten sich nach Ausdehnung und Menge der Besenreiser, dem Zeitaufwand sowie der benötigten Medikamentenmenge und werden entsprechend nach GOÄ berechnet.

